Bildung ist der Schlüssel
Bildung ist ein universelles Grundrecht für jedes Kindes. Das Institut verfolgt drei Ziele: Bildung, Inklusion und Rehabilitation…
Das Zentrum verfolgt drei Ziele: Bildung, Inklusion und Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen mit besonderem körperlichen Unterstützungsbedarf.
Nigeria, das bevölkerungsreichste Land Afrikas, ist gemäss UNDP HDI (menschlicher Entwicklungsindex) im letzten Drittel der Rangordnung, zwischen 2023 und 2025 auf Platz 161 abgerutscht. In Nigeria leben ca. 25 Millionen Menschen mit Behinderungen, davon 3,6 Millionen schwerbehindert (vgl. World Report on Disability (WHO & World Bank, 2011). Trotz dieser hohen Zahl an Menschen mit Beeinträchtingungen in der Bevölkerung ist deren Beachtung und soziale Inklusion kaum von öffentlichem Interesse in Nigeria. Im Gegenteil. In Nigeria werden körperlich behinderte Menschen von der Gesellschaft ausgegrenzt. Die meisten Jugendlichen mit körperlichen Behinderungen haben keinen Zugang zur Schulbildung. Viele Eltern sehen keine Hoffnung für eine produktive Zukunft ihres Kindes mit besonderem körperlichen Unterstützungsbedarf, die die finanziellen Kosten für dessen Bildung oder Ausbildung rechtfertigen würde.
Auch das öffentliche Schulsystem und die Bildungseinrichtungen haben keinen Platz für Menschen mit besonderem körperlichen Unterstützungsbedarf. Die wenigen Familien mit solchen Angehörigen für die sie eine Grundschulausbildung finanzieren könnten, finden keine Möglichkeiten für den weiteren Schulbesuch ihres Kindes. Diese Situation behindert die soziale Integration und Eingliederung von Menschen mit besonderem körperlichen Unterstützungsbedarf in Nigeria erheblich.
Das Projekt «Chibugwu Institut» und seine «Chibugwu Comprehensive and Vocational Secondary School» möchten dieser Situation entgegenwirken.
Kinder und Jugendliche ohne schulische Vorerfahrung besuchen einen Grundkurs in «Lesen, Schreiben und Rechnen», bevor sie in ein Ausbildungsprogramm aufgenommen werden.
Die Zielgruppen
Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren mit und ohne leichtem körperlichen Unterstützungsbedarf. Sie kommen aus Amokwe und den umliegenden Gemeinden. Die Durchmischung wirkt einer möglichen Isolierung von Schülern mit besonderem Förderbedarf entgegen.

